Ich gehe durch eine Landschaft und es ist so, als ob alles was ich fühle, wahrnehme, erlebe, in mich hineinfällt und dort bleibt. Es verschwindet einfach für eine Zeit. Manchmal Tage, Wochen oder auch Jahre – um dann wie ein Traumbild Gestalt und Form anzunehmen. Jetzt will es gemalt werden, denke ich: Mein Bild von einer Landschaft.
(Viktor Scheck)
Die meisten Arbeiten entstehen nach langen Wanderungen und Aufenthalten in Landschaften der näheren Heimat wie auch in Regionen ganz Europas. Gesehenes, Erlebtes, Gelesenes und Gezeichnetes verdichten sich später in eine autonome und verdichtende Bildsprache.
Viktor Schecks Landschaften erzählen oft Geschichten, die auf einem sehr langen Reflexionsprozess basieren. Oft läuft diese Reflexion nicht nur bewusst ab, sondern war Teil des Unterbewusstseins und kam erst im Prozess des Malens, dann aber transformiert wieder an die Oberfläche.
Schecks Arbeiten zur Landschaft haben oft eine metaphysische Bedeutung und zeigen parallele Gemeinsamkeiten zur niederländischen Landschaftsmalerei und zur deutschen Romantik.
(Dr. Tobias Hoffmann, Bröhan Museum Berlin)